| Tetanus
(Wundstarrkrampf) |
Entsteht durch Infektion mit Clostridium tetani über
eine Haut- oder Schleimhautläsion, wobei eine Bagatellverletzung
ausreicht.
Tetanusbakterien können bei Wunden jeder Art, auch bei
Bagatellverletzungen, in die Haut gelangen. Besonders gefährdet sind
mit Straßenstaub oder Erdreich verschmutzte Wunden und Tierbisse. Nach
einer Inkubationszeit von wenigen Tagen bis 3 Wochen (die Wunde ist
meist schon verheilt) entwickeln sich zunächst uncharakteristische
Krankheitszeichen: Abgeschlagenheit, Rücken-, Muskel-, und
Kopfschmerzen. Weiter kann es zu Krämpfen und Lähmungen mit Todesfolge
führen kann.
ist eine akute, übertragbare Infektionskrankheit,
die vorzugsweise im Rachen zu Rachen zu Entzündungen der Schleimhaut führt
und durch Toxinwirkungen andere Organe schädigt. Die Krankheit ist bei
Kindern von 1-9 Jahren am häufigsten.
Sie wird meist durch Tröpfcheninfektion übertragen. Symptome sind
Fieber um 38 Grad, leichte Rachenentzündung mit grau-weißen Belägen
und süßlichem Mundgeruch und Allgemeinerscheinungen. In schweren Fällen
kann es zu einer Halsschwellung mit Luftnot, zu Herzmuskelentzündung
und zu Nervenlähmungen kommen. In tropischen Ländern siedelt sich die
Diphtherie öfter in Hautgeschwüren an.
Diese Viruserkrankung der Leber ist weltweit
verbreitet, besonders in tropischen Ländern. Die Inkubationszeit liegt
zwischen 2 Wochen und 6 Monaten. Die Krankheit beginnt mit Grippegefühl,
Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Nach einigen Tagen
wird der Urin dunkel, der Stuhl hell, es kommt zur Gelbsucht (zuerst im
Weiß der Augen bemerkbar). Der weitere Verlauf ist unterschiedlich. Die
Krankheitsdauer liegt nicht unter 4 Wochen. In ca. 10 % der Fälle
rechnet man mit Komplikationen, schweren oder chronischen Verläufen,
vereinzelt mit Dauerschäden.
Infektiös sind Blut und andere Körperflüssigkeiten von Erkrankten und
Virusträgern. Die Übertragung erfolgt über entsprechende Kontakte;
Bluttransfusionen, unsterile Spritzen, Nadeln und Instrumente (z.B. bei
unqualifizierten medizinischen Eingriffen, Drogenabhängigen, Tätowierungen)
sowie beim Geschlechtsverkehr.
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